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Meine Wanderung im Himalaya

Obwohl ich mit Bergen bis heute nicht so viel anfangen kann, zieht es mich nach Nepal. Im Juli lande ich in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Die Hauptstadt hat sehr unter den schweren Erdbeben, die 9000 Menschen in den Tod gerissen haben, gelitten. Das sieht man auf Anhieb, denn viele Straßen und Gebäude sehen heruntergekommen, rissig und uneben aus. 

Der Verkehr erinnert mich an Indien: Ein Hupkonzert ohne Ende.Ich lasse mich erstmal ins touristische Viertel Thamel fahren. Manche würden die Gegend vielleicht als touristischen Albtraum bezeichnen, denn hier dreht es sich fast ausschließlich um gefälschte Outdoor-Kleidung, Trekking-Touren oder sonstige Outdoor-Touri-Leckerlis. Die Atmosphäre ist irgendwie kuschelig, obwohl unendlich viele Kabel herumhängen und die aufdringlichen Verkäufer nerven. 

Es wimmelt vor Touristen, die sportlich angezogen sind und Wanderschuhe tragen. Viele scheinen sich nach ihrer sportlichen Aktivität mit gutem Essen zu belohnen.  Oder sie betrinken sich in den vielen Bars. Auch wenn es wenig authentisch ist, ich schließe mich an – ohne Sport – und lerne an meinem ersten Abend Engländer, Franzosen und Amerikaner kennen. Auch wenn das „einheimische Reisen“ was tolles ist, manchmal braucht es ein bisschen Ballermann-Feeling. Unterschiedliche Touristen erzählen mir an diesem Abend von ihrer Reise und sind sich allesamt einig: Eine Trekking-Tour im Himalaya darf auf einer Nepal-Reise nicht fehlen.

Da ich mir vor meiner Reise Wanderschuhe bei Ebay gekauft habe, habe ich wohl mit dem Gedanken gespielt, diese irgendwann auch zu nutzen. Da ich jedoch nicht die allergrößte Sportskanone bin, weiß ich nicht genau, ob der Himalaya der richtige Ort dafür ist. Ich möchte nichts überstürzen und schaue mir erst einmal das Land an. Mit dem Bus fahre ich an den Narayani Fluss. Der Tourismus scheint sich auf das Viertel Thamel und die Berge zu beschränken, denn hier begegne ich keiner Touristenseele.  

Ich befinde mich als einziger Gast auf einem riesigen Camping-Grundstück. Zweimal am Tag werde ich von einer nepalesischen Familie bekocht. Die Gegend ist wunderschön und ich habe einen ganzen Pool für mich alleine. Stundenlang sitze ich am Fluss, höre Musik, lese und schwimme. Tag für Tag. Die Stille, das Alleinsein und die Natur sind genau das, was ich gerade möchte.

Die Stille kann Segen und Fluch zugleich sein, denn in meiner dritten Nacht werde ich unsanft von einem Erdbeben geweckt. Der Strom funktioniert nicht mehr, mein Handy finde ich nicht – es ist stockdunkel. Ich habe Angst, denn das Gefühl eines rüttelnden Bodens in der Dunkelheit finde ich verstörend. Ich will raus, weiß aber nicht einmal wo die Tür ist. Ich bleibe also einfach liegen und warte bis es vorbei ist. Am nächsten Morgen bebt es erneut. Diesmal stürme ich aus meiner Hütte und suche den nächsten Menschen. Tatsächlich handelt es sich um kleinere Erdbeben, die wohl keinen Nepalesen mehr so schnell aus der Ruhe bringen. Die gehören hier fast zur Tagesordnung.

Ich bin beruhigt und verziehe mich wieder in meine Hütte. Ich mache das Fenster auf und starre vor mich hin. Ein paar Minuten später streckt ein junger Mann plötzlich seinen Kopf durch mein Fenster und schaut mich an. Ich erschrecke mich zu Tode und lasse einen Schrei los. Er wirkt ebenfalls verstört und zieht sich wieder zurück. In solchen Momenten verfluche ich das Alleinesein.

Ich beschließe kurz darauf weiter Richtung Pokhara, der zweitgrößten Stadt Nepals und Ausgangspunkt vieler Treks, zu fahren. Der Bus ist völlig überfüllt und mein Sitzplatz befindet sich in der allerletzten Reihe. Mir wird schnell klar, dass ich in der Touri-Abzock-Reihe sitze, denn je weiter hinten man sitzt, desto schlimmer wird man durchgeschüttelt. Die Straßen Nepals bestehen größtenteils aus Erde und Schlaglöchern. Meine Nachbarn und ich fliegen stundenlang unkontrolliert durch die Gegend und jeder Versuch einer Unterhaltung gleicht einem seltsamen Pieps-Konzert. Trotz allem oder gerade deshalb zähle ich die fünfstündige Busfahrt zu den Lustigsten, die ich je erlebt habe. Zwei deutsche Lehrer, ein englisch-deutscher Autor und eine amerikanische Studentin aus Berlin sitzen neben mir. Wir verstehen uns so gut, dass wir auch die nächsten Tage noch miteinander verbringen, Tempel besichtigen und abends weggehen.

Der Himalaya durchzieht Nepal von Westen nach Osten und erstreckt sich auf seiner vollständigen Länge auf rund 3000 km von Myanmar, Pakistan, Nepal, Bhutan, China und Indien. Da ich mich nicht gerade den Mount Everest besteigen sehe, entscheide ich mich schließlich für eine „einfache“ Tour: dem Poon Hill Trek. Er dauert 4-6 Tage und erreicht seinen Höhepunkt auf 3000 Metern Höhe mit Blick auf das mächtige Annapurna Massiv.

Auch wenn es ratsam ist, sich einer Gruppe anzuschließen oder einen sogenannten „Guide“, der mich begleitet, zu buchen, habe ich dazu keine Lust. Ich habe es noch nie gemocht, während des Sports mit anderen zu reden oder mich auf andere Geschwindigkeiten einzulassen. Ich bin mit meiner eigenen Anstrengung beschäftigt genug. Manchmal gibt es bei mir keine Grautöne, es muss schwarz-weiß sein: entweder ich ziehe alleine los oder gar nicht.

Es ist nicht gerade der bequemste Weg, denn schon beim Beantragen der Trekking Genehmigung und der TIMS Card (Trekkers‘ Information Management System-Karte), die normalerweise das Reisebüro organisiert, bin ich auf mich alleine gestellt. Das Amt befindet sich gefühlt im Nirgendwo, ich muss neue Passfotos abgeben und ich kann nur mit Bargeld bezahlen, was dazu führt, dass ich den ganzen Weg erstmal umsonst mache.

Dann geht es aber los. Mein großes Gepäck darf ich in meiner letzten Bleibe umsonst unterstellen. Da ich kein überteuertes Touristen-Taxi bezahlen will, beschließe ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Startpunkt zu fahren. Ich laufe um 6 Uhr morgen eine Stunde lang zum Busbahnhof und steige dort in den ersten Bus. Dieser quillt aus allen Ecken. Eine Mutter bittet mich, ihr zweites Kind zu nehmen, weil sie sich festhalten muss. Nach zwei Stunden und undenkbar vielen Stopps erreiche ich den zweiten Busbahnhof. Hier warte ich eine weitere Stunde auf den nächsten Bus, der mich nach 2,5 Stunden endlich ans Ziel bzw. an den Start bringt. Um 13 Uhr beginne ich mit meiner Himalaya-Wanderung.

Ich habe mir für den Trek mobiles Internet geholt, damit ich notfalls auf Google Maps zurückgreifen kann, wenn ich mich verliere. Ich habe nicht geahnt, dass es die Strecke auf Google Maps gar nicht gibt und ich bereits nach dem ersten Tag weder Netz noch Strom habe.

Ich komme am ersten Checkpoint vorbei. Dort werden meine Daten aufgenommen. Wenn ich in sieben Tagen nicht am Ziel bin, wird nach mir gesucht. Irgendwie finde ich das beruhigend und beängstigend zugleich. Dann laufe ich los, stundenlang, durch wunderschöne Wälder und über Wiesen. Oft ist der Trek ausgeschildert. Manchmal aber auch nicht. Dann wähle ich den breitesten Weg und hoffe, dass es der Richtige ist. Ich gewöhne mir an, jeden Einheimischen oder Wanderer, den ich ungefähr im Stundentakt treffe, zu fragen, wo ich bin.

Am späten Nachmittag erreiche ich mein erstes Ziel, das kleine Dorf Tikhedunga. Ich nehme die erstbeste Unterkunft. Diese kostet nichts, solange ich dort auch etwas esse. Anfangs denke ich noch, dass dies eine nette Geste ist, bis ich herausfinde, dass es jede Unterkunft so macht. Mein Zimmer ist eine Art Abstellkammer mit Matratze. Strom dürfen nur die Besitzer benutzen und für eine heiße Dusche muss ich bezahlen. Ich frage mich, wo die ganzen sportlich angezogenen Touristen aus Kathmandu abgeblieben sind. Hier jedenfalls bin ich mal wieder der einzige Gast. Ich bin glücklich, denn der erste Tag war machbar und es macht mir Spaß.

Am zweiten Tag bin ich voller Tatendrang, schließe meinen MP3 Player an und genieße die Landschaft um mich herum. Heute soll es härter werden. Die ersten zwei Stunden schaffe ich gut, obwohl es Stufe für Stufe bergauf geht. Nach vier Stunden kippt meine Laune langsam, denn die Stufen hören einfach nicht auf. Im Gegenteil – sie werden steiler, nässer, und krummer.

Ich fange an zu fluchen und lege alle paar Minuten eine Pause ein. Leider ist auch das keine gute Idee, denn jedes Mal wenn ich stehenbleibe, strömen Blutegel herbei. Auf eine seltsame Art und Weise finde ich das lustig, denn es wirkt surreal, so als hätten sie nur darauf gewartet, mich anzugreifen. Schon bald vergeht mir aber das Lachen, denn im Minutentakt muss ich die Tiere von meinen Schuhen abstreifen. Da meine Ebay-Schuhe leider nur bis zu den Knöcheln gehen, schaffen es einige Blutegel bis ans Ziel. Auch wenn die Bisse nicht wehtun, es ist mühsam die wurmartigen Tiere aus der Haut herauszuziehen. Die Wunden bluten viel und lange. Meine Socken sind nach kurzer Zeit vollgeblutet.

Kann kommen was will, denke ich mir, die Landschaft ist ein Traum: Ausgestorbene Dörfer, Reisfelder, Flüsse, Wasserfälle und Bäume, die ich noch nie gesehen habe. Nach weiteren zwei Stunden komme ich aber langsam an meine Grenzen. Ich mache eine Pause nach der anderen und bewege mich nur noch langsam voran. Ich reiße mich zusammen, bin froh über das viele Wasser, das ich eingepackt habe und laufe einfach nur weiter. Mein MP3 Player und mein Handy sind leer. Das finde ich ätzend, weil ich jemand bin, der jede freie Minute Musik hört. Ich spüre also nach, was sich in meinem Kopf so tut. Ich denke über alles mögliche nach und nehme die Naturgeräusche um mich herum intensiv wahr. Am schönsten finde ich das Geräusch des plätschernden Wassers.

Im Minutentakt verändert sich meine Laune. Mal sehe ich das Schöne an meiner Situation, mal verfluche ich alles. Was habe ich mir nur dabei gedacht? Bin ich eigentlich bescheuert? Je höher ich steige, desto dünner wird auch die Luft. Nach acht Stunden erreiche ich schließlich Ghorepani auf 2800 Metern Höhe. An diesem Abend treffe ich auch andere Trekker und teile mir ein Zimmer mit der ebenfalls 30-jährigen Ashley aus Boston. Sie macht auch eine Weltreise und erzählt mir von ihren Erfahrungen. Auch wenn es gut tut mich mit ihr auszutauschen, unser Gespräch bleibt förmlich und oberflächlich. Am nächsten Tag schlägt sie vor, die restliche Wanderung zusammen zu machen. Ich weiß nicht genau, warum ich so empfinde, aber ich möchte es nicht.

Am dritten Tag habe ich sowieso weder die Kraft noch die Lust weiterzuziehen. Ich bleibe liegen und gönne mir einen Tag Pause. Ohne Strom, Handy und Internet verbringe ich meinen Tag. Ich schmuse mit Eseln, unterhalte mich mit den paar Einheimischen, esse „fried rice“, das einzig verfügbare Gericht, und lese mein Buch.

Am vierten Morgen stehe ich um 4 Uhr auf, um bei Sonnenaufgang den Poon Hill zu besteigen. Das soll das Highlight des Treks sein. Leider regnet es in Strömen und ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich habe von Ashley und ein paar anderen gehört, dass man nur einen Blick auf das Annapurna Massiv erhascht, wenn gutes Wetter ist. Ohne Garantie auf den Ausblick möchte ich keine weiteren Stufen laufen. Es soll nochmal 1,5 Stunden nach oben gehen. Ich finde mich selbst doof, weil ich kurz vor dem Endziel aufgebe und mir gar keine Chance gebe. Mein gesamter Körper weigert sich weitere Stufen zu steigen und ich versuche mir die Situation schönzureden. Das lohnt sich ja eh nicht. Die Wanderung an sich ist das Highlight, nicht der Pool Hill. Ich lass‘ es also sein und lege mich nochmal hin.

Ein paar Stunden später ziehe ich los. Ab heute müsste es bergab gehen, denke ich mir. Ich starte und wundere mich etwas, denn der Weg geht steil nach oben. Noch nehme ich es mit Humor, denn viele Stufen können es ja nicht sein. Je höher ich steige, desto nebliger wird es. Es regnet noch immer und ich sehe vor lauter Nebel kaum noch, was vor mir passiert. Es ist rutschig und heute sind die Blutegel besonders aktiv. Nach einer Stunde fange ich an mich zu sorgen. Bergauf zu gehen verunsichert mich, denn erstens ist die Luft schon dünn genug und zweitens frage ich mich, ob ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Plötzlich überfällt mich eine seltsame Angst. Ich spüre eine Enge in der Brust, mein Hals schnürt sich zu. Ist das ein Herzinfarkt? Nein, das ist nur Angst. Aber wenn doch? Hier findet mich erstmal keiner. Erst jetzt realisiere ich wie alleine ich mich auf 3000 Metern Höhe fühle. Ich, als Regenliebhaber, sehe nichts Schönes mehr darin. Ich brauche einen Moment um mich zu fangen, einen Moment, den die Blutegel zu ihrem Vorteil nutzen. Ich bin so sauer auf alles, dass ich laut losschreie. Ich habe mich immer gefragt, warum manche Menschen vor lauter Wut losschreien. Jetzt weiß ich es. Nach meinem Schreikrampf bin ich einfach nur verzweifelt, fange an zu weinen und laufe langsam weiter. Es bleibt mir nichts anderes übrig, sage ich mir immer wieder. Ich kann nur weiterlaufen. Einfach weiterlaufen. Eine gute Lebensweisheit, Schritt für Schritt weiterzugehen. Wie oft hört man das? In diesem Moment ergibt das Sprichwort für mich einen richtigen Sinn.

Jetzt sehe ich wirklich nichts mehr vor mir. Ich gehe Stufe für Stufe, trinke viel Wasser und versuche die Angst abzuschütteln. Nach einer Weile funktioniert es ganz gut. Nach über zwei Stunden wird der Nebel etwas weniger und dann entdecke ich endlich ein  Schild. Ich bin richtig! Ich freue mich so sehr, dass ich einen Freudenschrei loslasse. Was für ein Gefühlschaos! Kurz darauf geht es endlich bergab.

Ich bin der glücklichste Mensch und fange an auf den Stufen zu tanzen. Ich überlege mir, was wohl jemand sagen würde, der mich die letzten Stunden beobachtet hat. Den Gedanken finde ich so lustig, dass ich einen Lachanfall bekomme, eine Stufe übersehe und auf den Hintern falle. Jetzt drehe ich durch, denke ich mir, aber in dem Moment bin ich so glücklich, dass ich erneut weine – aber diesmal vor Glück. Das ist Leben, in einer eigenartig extremen Form, aber dieser Moment erinnert mich daran, wie einfach es sein kann, glücklich zu sein.

In meiner Annahme, dass es nur noch bergab geht, liege ich falsch, denn es gibt immer wieder Stufen, die nach oben führen. Mich kann jedoch nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringen. Ich genieße die vielen Wasserfälle und Bäche, die neben mir fließen. Später führt der Weg durch einen Wald, der mich an ein Märchen erinnert. Ich erwische mich dabei, über alles und nichts nachzudenken. Mal ganz ohne Ablenkung und Hintergrundgeräusche, irgendwie gut. Manchmal sind die Steinstufen so steil, dass ich einfach nur mit dem Po herunterrutsche. Nach knapp acht Stunden Stunden erreiche ich Gandruk. Zum ersten Mal gibt es Strom und sogar Wlan. Ich gebe meinen Liebsten ein Lebenszeichen.

Der fünfte Tag verläuft dann gemütlich. 17000 Stufen, 38 Km und fast 3000 Höhen Kilometer später erreiche ich mein Ziel. Der schlimmste Muskelkater, die unzähligen Blasen und Blutegel-Wunden sind nichts gegen das Erlebnis der letzten Tage. Es war vielleicht das Extremste, das ich bisher alleine gemacht hab, und ich möchte es kein zweites Mal tun, aber darum geht es zum Glück ja auch nicht. Ich gehe gestärkt aus der Situation heraus und das Wichtigste: ich bin zufrieden mit mir. Ja, ich bin stolz auf mich…ganz ohne äußere Anerkennung.

Mit diesem Stolz steige ich in den Bus ein und ahne nicht, was noch auf mich zukommt. Busfahrten machen mir in der Regel nichts aus – im Gegenteil. Diese Fahrt hat es jedoch in sich. Erstens sind die Straßen so steil, dass ich keine Straße, sondern nur den Hang seitlich des Fensters sehe. Zweitens entdecke ich auf der Strecke zwei (seit längerem) verunglückte Busse, die den Hang hinunter gefallen sind und drittens rüttelt es so extrem, dass ich mir zweimal den Kopf an der Decke (kein Witz) anhaue und mir einfach nur noch schlecht ist. Im Hotel angekommen möchte ich nur noch unter die Dusche. Es passiert, was passieren muss. Das Wasser geht nicht! In meinem Handtuch eingewickelt laufe ich empört zur Rezeption. Der Rezeptionist versucht sich als Handwerker, stellt jedoch nach einer halben Stunde fest, dass er es nicht kann. Ich bekomme ein neues Zimmer, das leider total verschimmelt ist. Ich bringe meine Sachen in  ein drittes Zimmer. Als ich nach dem duschen nochmals das Bad betrete, entdecke ich zwei Kakerlaken. Ich gebe auf, setze mich auf den Balkon, rauche eine halbe Packung Menthol-Zigaretten, telefoniere mit meinen Eltern und betrete das Bad bis zum nächsten Morgen nicht mehr. Um 7 Uhr morgens ziehe ich aus und gönne mir eine etwas nettere Bleibe. 

Im Endeffekt ist es auch egal, denn ich habe eine Himalaya-Wanderung hinter mir…f*** the Kakerlake.

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